P R O G R A M M E

CONCERT

 

ANNULÉ

MUSEK AM SYRDALL

33e Saison Musicale de Mensdorf

Musik für arme Schlucker

 

Musek fir Bléiserensemble aus der Klassik

 

Concert

 

présenté en l’Eglise à Mensdorf

 

dimanche, le 10 mai 2020 à 17:00 heures

 

par

 

Estro-Winds

 

Direction: Marco Battistella

Wolfgang Amadeus Mozart  (1756-1791)

 

- Serenade Nr. 20, B-Dur für Blasinstrumente KV 361

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

 

- Sinfonie Nr. 7 op. 92 für Bläsernonett 

 

 

Programmnotiz

Zur Zeit von Haydn, Mozart und Beethoven waren es Fürsten und Adelige die ein Orchester oder ein Theater unterhielten. Je nach Wohlstand dieser Adeligen waren dies größere oder kleinere Orchester und Ensembles. Die weniger betuchten leisteten sich sogenannte Harmoniemusiken, bestehend aus 6 oder 8 Bläsern, manchmal auch mehr, die vor allem Unterhaltungsmusik oder Serenaden und Ständchen spielen konnten, besonders an öffentlichen Plätzen oder gar auf offener Straße.

Sehr oft spielten diese Harmoniemusiken Arrangements aus Opern, die damals ja meistens nur einem erlesenen Publikum vorbehalten waren, und somit trugen sie dazu bei, diese Musik auch bei der einfachen Bevölkerung populär zu machen. Besonders Mozart liebte es, wenn Auszüge seiner Bühnenwerke auf offener Straße zu hören waren.

So komponierte er auch mehrere Werke eigens für solche Bläserensembles, wobei er deren Musiker, die er sehr schätzte und mit manchen von ihnen gut befreundet war, des öfteren als „arme Schlucker“ bezeichnete. Eines der bedeutendsten Werke für eine solche Besetzung ist seine Gran Partita, die wohl 1782 entstanden ist, und die sowohl stellenweise Unterhaltungscharakter hat als auch sinfonische Ausmaße aufweist.

Auch Beethoven hat mehrere Werke für Bläserensembles komponiert. Allerdings dürfte die Fassung für 9 Bläser seiner 7. Sinfonie nicht aus seiner Feder stammen. Da diese jedoch gleichzeitig mit der originalen Fassung für Sinfonieorchester in Wien beim Steiner Verlag 1816 erschienen ist, dürfte der Komponist sie gebilligt haben.

Estro-Winds möchten mit dieser eher selten gespielten Fassung der 7. Sinfonie, von der Richard Wagner geschrieben hat, sie sei eine Apotheose des Tanzes, einen Beitrag zum 250. Geburtsjahr von Beethoven leisten.

Estro-Winds

Oboe: Luc Grethen und Dominique STEINER

Klarinette: Jean-Luc Blasius und Romain Mantrisi

Bassetthorn: Simone Weber und Romain Gross

Fagott: Christiane Grethen und Kevin Massinon

Kontrafagott: Andy Sadeler

Horn: Kerry Turner, Miklos NAGY, Isabelle Lord und Christophe Frisch

Kontrabass: Jacques Sanavia

Pauken: Patrick Christen

Leitung: Marco Battistella